Kalaschnikow präsentiert neues Fortis-System zum Transport und zur Signalweiterleitung von FPV-Drohnen

Fortis-System. Bild: Telegram/kalashnikovnews
Fortis-System. Bild: Telegram/kalashnikovnews

Der russische Konzern Kalaschnikow hat erstmals das neue unbemannte Luftfahrtsystem Fortis vorgestellt – ein Senkrechtstart- und Landungssystem, das zugleich als Träger- und Relaisplattform für FPV-Drohnen dienen soll.

Die Neuheit wurde auf dem Internationalen Sicherheitsforum präsentiert, das vom 26. bis 29. Mai 2026 unter der Schirmherrschaft des Sicherheitsrats der Russischen Föderation im multifunktionalen Komplex Live Arena in der Region Moskau stattfand.

Nach Angaben des Unternehmens können die zum Fortis-Komplex gehörenden UAVs FPV-Drohnen transportieren und nach deren Start die Steuerung durch die Weiterleitung von Signalen einer Bodenstation unterstützen. Ziel ist es, die operative Reichweite von FPV-Drohnen bei unterschiedlichen Einsatzarten deutlich zu erhöhen.

Laut Kalaschnikow zeichnet sich das Fortis-System durch eine stabile Kommunikation über Entfernungen von bis zu 100 Kilometern sowie durch die Fähigkeit aus, Nutzlasten von bis zu 18 Kilogramm zu transportieren. Das System kann zudem bis zu acht Stunden in der Luft bleiben und Aufgaben wie Luftüberwachung, Aufklärung stationärer und beweglicher Ziele an Land und auf See sowie Luftvermessungen durchführen.

Das Unternehmen bietet drei Versionen des Systems an. Der Fortis 30 kann bis zu 5 Kilogramm Nutzlast transportieren, eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 90 km/h erreichen und in Höhen von bis zu 2.500 Metern operieren. Der Fortis 50 erhöht die Nutzlastkapazität auf 7 Kilogramm bei Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h und einer Einsatzhöhe von bis zu 3.000 Metern.

Die leistungsstärkste Variante, der Fortis 100, kann bis zu 18 Kilogramm transportieren, eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 110 km/h erreichen und Einsätze in Höhen von bis zu 3.000 Metern durchführen.

Jeder Fortis-Komplex kann bis zu vier UAVs umfassen. Kalaschnikow erklärt außerdem, dass das Paket je nach Kundenanforderungen durch Ausbildungssimulatoren, einen Basissimulator für Besatzungen sowie Diagnosesysteme für verschiedene Drohnensysteme ergänzt werden kann.

Die Vorstellung des Fortis erfolgt zu einer Zeit, in der der Einsatz von Drohnen in militärischen Operationen, der Überwachung und dem technischen Monitoring stark zunimmt. In diesen Bereichen gewinnen Plattformen mit größerer Ausdauer, höherer Nutzlastkapazität und größerer Kommunikationsreichweite zunehmend an Bedeutung

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Quelle und Bild: Telegram/kalashnikovnews. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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